aufbrechen und ankommen – pilgernd unterwegs
Am Samstag, den 7. Februar 2026 trafen wir uns zum offenen Gruppenvertretertreffen in Waltrop unter dem Motto „aufbrechen und ankommen – pilgernd unterwegs“.
Nach der üblichen Ankommrunde führte uns unser kirchlicher Assistent, Pfr. Dr. Carsten Roeger, in das Thema ein. Dazu nutzte er ein mit KI erstelltes Triptychon, das Aspekte des Pilgerns darstellte und verband dies mit Stationen aus dem Leben des heiligen Ignatius und Impulsfragen zur Übertragung auf das persönliche Leben:

Bild 1: Verwundet und aufmerksam – Pamplona
- Welche Gedanken, Wünsche oder Entscheidungen fühlen sich kurzfristig gut an, verlieren aber schnell ihre Kraft?
- Was wirkt vielleicht unscheinbar, tut aber langfristig gut und bringt Ruhe?
Bild 2: Entscheiden und Aufbrechen – Montserrat
- Wo habe ich etwas erkannt, ohne daraus Konsequenzen zu ziehen
- Wo wäre eine klare Entscheidung nötig, um wirklich aufzubrechen?
Bild 3: Nach innen gehen – in die Stille gehen und erkennen
- Wie verändert sich meine Wahrnehmung, wenn ich länger in der Stille bleibe?
- Was entdecke ich in mir, wenn ich trotz Unruhe die Stille aushalte?
- Was möchte Gott mir in dieser Stille sagen?
Anschließend hatten wir Gelegenheit in einer persönlichen Besinnungszeit mit den Impulsfragen umzugehen und uns danach in drei Kleingruppen darüber auszutauschen.
In der Eucharistiefeier zur Mitte des Tages hörten wir von Abraham und seinem Pilgerweg, den er ohne vorgefertigte Landkarte und ohne klar absehbares Ziel antrat, allein auf die Verheißung Gottes vertrauend. Und Magdalena Starke übertrug dies in der Predigt auch auf unseren Pilgerweg: Auf Gottes Verheißung vertrauend, dürfen wir aufbrechen und zum Segen für andere werden.

Vor der Aufnahme berichteten die beiden neu aufzunehmenden Mitglieder, Eva Boi und Maria-Anna Gutte, von Ihrem je persönlichen Weg in die GCL, der – wie ein ganz realer Pilgerweg auch mit steinigen Hindernissen und plötzlich neu gewonnenen Ein-SICHT-en zu tun hatte. Zum Glück war es am Ende aber nicht nur ein Aufbrechen, sondern auch ein Ankommen bei uns in der GCL, wobei die Sprecherin, Renate Tewes, in ihren Worten an die beiden neuen Mitglieder auch aufzeigte, dass der Weg damit nicht zu Ende sein, sondern ein stetiges Weitergehen beinhalte.
Gestärkt durch das folgende Mittagessen ging es dann am Nachmittag mit den organisatorischen Punkten weiter: Bericht aus dem Leitungsteam und über verschiedene überregionale Veranstaltung, Entlastung der Finanzbeauftragten, Vorschlagssammlung für den Nationalvorstand und der Blick auf die im nächsten Jahr endende Amtszeit und mögliche Nachfolgende des Leitungsteams sowie auf die in der kommenden Zeit anstehenden Termine.
Den ganzen Tag über war auch ein besonderer Gast dabei. Die Ordensreferentin des Bistums Münster, Birgit Klöckner, wollte durch die Teilnahme am Treffen einerseits für uns „sichtbar“ werden und andererseits auch selbst Gesichter zu den dem in der Übersicht der geistlichen Gemeinschaften im Bistum hinzufügen.
Am Ende hieß es – nach einer Blitzlichtrunde – erneut aufzubrechen. Der Pilgerweg geht weiter.